Bewaffnete Gruppen im Westjordanland

Israelische Kräfte nehmen vier Verdächtige in Waffenverfahren in Dschenin fest

Die IDF erklärte, vier in Dschenin festgenommene Palästinenser stünden unter Verdacht des Waffenhandels und hätten einem früheren bewaffneten Netzwerk in der Gegend angehört.

Eitan Ben-DavidFeinde: Terrororganisationen

2 Min. Lesezeit

Israelische Kräfte nahmen am 29. Oktober in Dschenin bei einer vom Schin Bet geleiteten Operation vier Palästinenser fest, teilten die israelischen Streitkräfte mit. The Times of Israel berichtete, die Verdächtigen seien zum Verhör gebracht worden; das Militär beschrieb sie als am Waffenhandel beteiligt und als ehemalige Mitglieder eines bewaffneten Netzwerks in Dschenin.

Aus dem öffentlichen Bericht ging nicht hervor, ob Ermittler Anklage erhoben oder ein Gericht nach dem Verhör eine weitere Inhaftierung angeordnet hatte.

Die IDF erklärte, an der Operation hätten die Kommandoeinheit Duvdevan und Fallschirmjäger unter dem Kommando der Menashe-Brigade teilgenommen. Das Militär bezeichnete die vier als Personen, die Angriffspläne vorangetrieben hätten; der öffentliche Bericht nannte jedoch weder ein Ziel noch eine geplante Operation oder Beweise gegen die Verdächtigen.

Aus dem öffentlichen Bericht ging nicht hervor, ob Ermittler Anklage erhoben oder ein Gericht nach dem Verhör eine weitere Inhaftierung angeordnet hatte.

Die Festnahmen erfolgten während verstärkter israelischer Aktivitäten in Judäa und Samaria nach der Schießerei nahe Hebron am 23. Oktober, bei der zwei israelische Soldaten getötet wurden. Derselbe Bericht von The Times of Israel sagte, die IDF habe die Häuser der Schützen von Hebron zerstört und die Festnahmen in Dschenin separat beschrieben. Er stellte keine Verbindung zwischen den Festgenommenen und dem Angriff bei Hebron her.

Aus dem öffentlichen Bericht ging nicht hervor, ob Ermittler Anklage erhoben oder ein Gericht nach dem Verhör eine weitere Inhaftierung angeordnet hatte.

Die Formulierung „ehemaliges Terrornetzwerk“ in der IDF-Darstellung deutet auf eine mutmaßlich frühere Verbindung der Verdächtigen hin, nicht auf den Beweis, dass eine aktive Organisation die Operation im Oktober ausführte. Dem Bericht zufolge war das Netzwerk bei einer früheren israelischen Operation zerschlagen worden. Die Unterscheidung ist wichtig, denn die Festnahmemeldung belegte weder, dass die Gruppe weiter aktiv war, noch, dass die Verdächtigen im Auftrag einer derzeitigen Kommandostruktur handelten.

Aus dem öffentlichen Bericht ging nicht hervor, ob Ermittler Anklage erhoben oder ein Gericht nach dem Verhör eine weitere Inhaftierung angeordnet hatte.

Der Fall ergänzt die jüngste Sicherheitslage in Dschenin um eine Ermittlung wegen Waffenhandels. Nach der verfügbaren Berichterstattung befindet sie sich weiterhin im Stadium von Festnahme und Verhör. Anklagen, eine Gerichtsentscheidung oder eine Stellungnahme der Verdächtigen oder ihrer Vertreter wurden nicht gemeldet. Die militärische Beschreibung des früheren Netzwerks und der mutmaßlichen Angriffspläne bleibt dem Militär zugeschrieben.

Aus dem öffentlichen Bericht ging nicht hervor, ob Ermittler Anklage erhoben oder ein Gericht nach dem Verhör eine weitere Inhaftierung angeordnet hatte.

Quellen

  1. 1timesofisrael.com/israel-razes-homes-of-gunmen-who-carried-out-deadly-hebron-shooting-attack/timesofisrael.com

Über diesen Artikel

Eitan Ben-David ist das Pseudonym des Ressorts Feinde: Terrororganisationen von Hasbara. Jeder Artikel ist belegt und mit Quellen versehen.

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