Der Iran hat bewaffnete Gruppen in der Region nachweislich unterstützt, und israelische Amtsträger haben ihm vorgeworfen, diese Unterstützung auf Judäa und Samaria ausweiten zu wollen. Die konkreten Belege für einzelne Transfers müssen jeweils gesondert bewertet werden: Eine sichergestellte Waffe, eine Finanzermittlung und eine amtliche Anschuldigung sind unterschiedliche Arten von Belegen. Bericht vom Januar 2025 über in Jenin gefundene Waffen.
Was öffentliche Berichte belegen
Israelische Einsatzberichte aus Jenin und Tulkarm dokumentieren die Beschlagnahmung von Gewehren, Munition und Sprengsätzen. Im August 2024 berichtete die IDF, in Tulkarm ein M16-Gewehr und weitere Waffen gefunden und Sprengsätze am Straßenrand zerstört zu haben. Diese Funde zeigen, dass bewaffnete Zellen Waffen besaßen und Sprengsätze vorbereitet hatten. Für sich genommen identifizieren sie weder den ursprünglichen Lieferanten noch belegen sie eine iranische Befehlskette.
Israelische Amtsträger haben öffentlich iranische Bemühungen beschrieben, militante Gruppen zu bewaffnen und zu finanzieren. Um eine konkrete Nachschubroute zu belegen, sollte ein Bericht die Beschlagnahmung, den namentlich genannten Vermittler, den Finanzbeleg oder die behördliche Untersuchung nennen, auf die er sich stützt. Behauptungen zu einer bestimmten Einheit der Revolutionsgarden, einer Schmuggelroute oder einem Koordinierungsmechanismus sollten ohne solche Belege nicht wiederholt werden.
Wie Behauptungen zu bewerten sind
Zu unterscheiden ist zwischen dokumentierten Waffenfunden, Zuschreibungen durch israelische Sicherheitsvertreter und unabhängig bestätigten Belegen für eine iranische Steuerung. Der datierte Bericht der IDF über in Tulkarm gefundene Waffen stützt die erste Kategorie. Die umfassendere regionale Strategie wird unter Irans Regionalstrategie behandelt; bewaffnete Gruppierungen in Jenin und Tulkarm werden hier beschrieben.